Unsere Projektpartnerin Florentine van Espen arbeitet seit über 50 Jahren unermüdlich daran, die Lage besonders der ländlichen Gebiete mit Hilfe von Spenden, aus Deutschland und Belgien, zu verbessern. Grundpfeiler dabei sind immer die Wahrung der Autonomie der Dörfer und die Nachhaltigkeit der Projekte. Florentine geht dabei immer in gleicher, bewährter Weise vor:
Autonomie | Florentine legt in ihrer Arbeit großen Wert darauf, die Selbstbestimmung der Dorfgemeinschaft nicht von außen durch ihr helfendes Eingreifen zu gefährden. Sie bittet stets um Erlaubnis, die Infrastruktur des jeweiligen Dorfes verbessern zu dürfen. Spricht sich die Dorfgemeinschaft dafür aus, sind die Einwohner*innen aufgefordert, zusammenzulegen und sich so mit der Finanzierung und Anlieferung von einigen LKW-Ladungen Sand eng an das Projekt zu binden. Erst wenn der Sand vor Ort ist, wird mit Hilfe der Spenden eine Krankenstation, eine Entbindungsstation, eine Schule und ggf. ein Brunnen gebaut.
Nachhaltigkeit | Florentine van Espen fördert die Nachhaltigkeit Ihrer Projekte durch Vernetzung und Verantwortungsübergabe. Nach Fertigstellung der mitfinanzierten Gebäude wird die Unterhaltung und Pflege der Einrichtungen erfolgreich in die Hände der Dorfgemeinschaft gelegt. Beispielsweise bewirtschaften Schüler*innen einen Schulgarten und helfen so mit, tägliches Mittagessen für die Schulgemeinschaft bereitzustellen, oder die Krankenstation mit sauberen Wasser zu versorgen. Auf diese Weise fügen sich die Einrichtungen ganz natürlich in die Abläufe und Routinen der Dorfgemeinschaft ein und werden zu einem wichtigen Teil der ländlichen Infrastruktur